Der Kulturkreis Hohen Neuendorf ist eine Vereinigung kulturell aktiver Bürger, die sich mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, das Kulturleben der Kommune mitzugestalten. Der Verein veranstaltet Lesungen, Konzerte, Vorträge, Filmvorführungen, Exkursionen, Ausstellungen, unterbreitet kreativ künstlerische Angebote, Gespräche und Diskussionen zu den Themen unserer Zeit.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger jeden Alters haben die Möglichkeit, sich den bereits existierenden Arbeitsgemeinschaften anzuschließen, wie dem Geschichtskreis, der AG Literatur oder der AG Brot und Salz (Projekte zur Stärkung demokratischer Alltagskultur) oder selbst Neue ins Leben zu rufen.
Unsere Türen sind weit geöffnet für diejenigen, die kulturell und historisch interessiert sind, unsere soziokulturellen Angebote nutzen oder initiieren wollen und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten suchen. Wir freuen uns über alle, die etwas über geschichtliche Ereignisse in unserer Region erfahren wollen und uns helfen, sie genauer zu erkunden.
In den zurückliegenden Jahren hat der Verein, der vom Ehrenamt und bürgerschaftlichen Engagement seiner Mitglieder abhängig ist, erfolgreiche Arbeit geleistet. Abgesehen von einer großen Zahl an literarisch-musikalischen Veranstaltungen, wie Musik und Prosa, das Traumzauberfest für Kinder, Kabarettabenden und beeindruckenden Zeitzeugenberichten wurden neue Veranstaltungsformen, wie die "Wasserwerksbegegnungen" als Fest für die ganze Familie kreiert und Generationen übergreifende Projekte wie "Jung, alt, anders" und "Unsere Stadt liest ein Buch" oder der Filmtag "Blickwechsel" durchgeführt.
Der Verein hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, die öffentliche Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Ideologien zu führen und will auch in Zukunft helfen, Voraussetzungen für ein breites Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus zu schaffen. Der Kulturkreis erwarb für seine Anstrengungen die Anerkennung der Amadeu Antonio Stiftung und des Mobilen Beratungsteams Brandenburg sowie von Persönlichkeiten aus Politik und Kultur.
Die Kultur- und Geschichtswerkstatt in der Karl-Marx-Straße ist das Zentrum des Vereins, in dem sich eine kleine ortsgeschichtliche Ausstellung, ein Veranstaltungsraum und das Büro befinden.